Tag: Dorsten

  • Dorsten im Ruhrgebiet: Tradition, Nachhaltigkeit & Kultur erleben

    Dorsten im Ruhrgebiet: Tradition, Nachhaltigkeit & Kultur erleben

    Dorsten, eine Stadt im Herzen des Ruhrgebiets, verbindet auf einzigartige Weise Tradition und Moderne. Die historische Altstadt mit ihren charmanten Fachwerkhäusern und der lebendige Wochenmarkt ziehen zahlreiche Besucher an und prägen das Stadtbild nachhaltig.

    Historische Altstadt von Dorsten mit Fachwerkhäusern
    Historische Altstadt von Dorsten mit Fachwerkhäusern

    Die Stadt Dorsten investiert gezielt in nachhaltige Stadtentwicklung und innovative Projekte, um den Herausforderungen der Zukunft gerecht zu werden. Neue Wohngebiete entstehen mit umweltfreundlichen Konzepten, während vielfältige kulturelle Veranstaltungen das Gemeinschaftsleben stärken. Besonders hervorzuheben ist das Engagement der Dorstener Bürgerinnen und Bürger, die sich aktiv in Initiativen für Umweltschutz und soziale Integration einbringen. Diese Kombination macht Dorsten zu einem attraktiven Wohn- und Arbeitsort im Ruhrgebiet.

  • Neue Stele am Geschwister-Scholl-Platz Dorsten erinnert an Weiße Rose

    Neue Stele am Geschwister-Scholl-Platz Dorsten erinnert an Weiße Rose

    Am 22. Februar 2026 wurde am Geschwister-Scholl-Platz in Dorsten eine neue Stele eingeweiht, die an die Widerstandsgruppe „Weiße Rose“ erinnert. Das Einweihungsdatum wurde bewusst gewählt, da es an die Hinrichtung von Hans und Sophie Scholl am 22. Februar 1943 erinnert.

    Stele am Geschwister-Scholl-Platz in Dorsten erinnert an die Weiße Rose
    Die neue Stele am Geschwister-Scholl-Platz in Dorsten erinnert an die Widerstandsgruppe „Weiße Rose“.

    Die Stele wurde von der Künstlerin Tisa von der Schulenburg geschaffen, die unter dem Ordensnamen Schwester Paula bekannt war. Ursprünglich stand das Kunstwerk an der Geschwister-Scholl-Schule und wurde nun an einen zentralen Ort in der Dorstener Altstadt versetzt, um eine breitere Öffentlichkeit zu erreichen.

    Stele von Tisa von der Schulenburg in der Dorstener Altstadt
    Die Stele von Tisa von der Schulenburg wurde vom Schulgelände an einen zentralen Ort in der Dorstener Altstadt versetzt.

    Die Stele symbolisiert ein Zeichen gegen das Vergessen und erinnert an Zivilcourage sowie den Widerstand gegen das NS-Regime. Durch die Verlagerung vom schulischen Umfeld in den öffentlichen Raum wird die gesellschaftliche Bedeutung des Kunstwerks und des Geschwister-Scholl-Platzes hervorgehoben. Die Künstlerin Tisa von der Schulenburg (1950–2001) lebte im Ursulinenkonvent Dorsten, war Ehrenbürgerin der Stadt, Künstlerin und Zeitzeugin. Ihr Werk ist geprägt von Haltung, Spiritualität und gesellschaftlicher Verantwortung.

    Die Feierstunde zur Einweihung wurde musikalisch vom Duo Corretto begleitet und von Lambert Lütkenhorst von der Tisa-Stiftung moderiert. Die Hauptrede hielt Hermann Vinke zum Thema „Herausforderungen an die Gegenwart“. Grußworte sprachen Bürgermeister Tobias Stockhoff und Sr. Benedicta Kimmeyer. Anschließend erfolgte die offizielle Einweihung der Stele.

    Einweihung der Stele am Geschwister-Scholl-Platz in Dorsten
    Die offizielle Einweihung der Stele wurde von zahlreichen Gästen und Rednern begleitet.

    Als Rahmenprogramm wurde ein Altstadtrundgang mit der Gästeführerin Petra Eißing angeboten, der die Verbindung zwischen dem Kunstwerk, dem Stadtbild und der Biografie der Künstlerin herstellte. Die zentrale Botschaft der Veranstaltung lautet: Erinnerung verpflichtet. Sie stellt die Frage nach der persönlichen Verantwortung bei gesellschaftlichem Unrecht und setzt ein dauerhaft sichtbares Zeichen für Demokratie und Zivilcourage in Dorsten.

    Altstadtrundgang verbindet Kunstwerk und Biografie der Künstlerin
    Der Altstadtrundgang verband Kunstwerk, Stadtbild und die Biografie der Künstlerin.